Mein Tag bei sixclicks

Ein authentischer Bericht eines Arbeitstages

sixclicks achtet auf den natürlichen Rhythmus meines Körpers. Deshalb sagt das Unternehmen Nein zu 24/7-Erreichbarkeit, Überstunden-Kloppen und starren Arbeitszeiten. Das ist nicht nur ungesund, sondern das funktioniert langfristig auch nicht.

 

Es geht los…

Ankommen

Loslegen

Das Wichtigste zuerst

Hunger um 12 Uhr

Einen Gang runter schalten

Halbzeit

Aufwind

Reflektion

  Endspurt

Ankommen

Bei sixclicks gibt es von 7-12 Uhr Gleitzeit. Manche meiner Kollegen kommen bereits zwischen 7.30 und 8:00 Uhr, andere trudeln erst nach 10 Uhr ein. Ich komme um 9. Das ist okay – denn schließlich kennt jeder seinen eigenen Biorhythmus am besten. Wer zuerst kommt, reißt alle Fenster auf und lässt die Luft von gestern raus. Und macht Kaffee. Am besten die ganze Kanne. So haben alle etwas davon.

Loslegen

Kaffee und Tee warten bereits in der Küche, und gelüftet ist auch schon, weil ein anderer Kollege noch früher aufgestanden ist. Also frisch ans Werk: Rechner einschalten, E-Mails scannen, Aufgaben priorisieren. Alle E-Mails beantworten, deren Bearbeitung weniger als zwei Minuten dauert. So bleibt das Postfach aufgeräumt. Und dann die Aufgabenliste für den Tag zusammenstellen.

Das Wichtigste zuerst

Nach Durchsicht des Posteingangs weiß ich, was ich sofort erledigt muss und was noch warten kann. Um diese Zeit ist mein Körper besonders leistungsfähig. Diesen Teil des Tages nutzen wir bei sixclicks, um kognitiv besonders herausfordernde Aufgaben zu meistern. Je nach Position und Aufgabengebiet sind das zum Beispiel Kundenprojekte, Antworten auf Anfragen, Arbeit an Kampagnen oder an Angeboten.

Hunger um 12 Uhr

Der Klassiker: Mittagessen. sixclicks legt Wert auf eine gemeinsame Pause und auf Themen, die abseits der Arbeitswelt liegen – schließlich braucht nicht nur der Körper eine Auszeit, sondern auch der Kopf. Jeder Donnerstag ist bei mir und den meisten meiner Kollegen der “Dönerstag”, an dem unser Lieblings-Türke viel zu tun bekommt.

Einen Gang runter schalten

Nach dem Mittagessen kann sich bei mir ein Tagestief melden – jetzt ist ein guter Zeitpunkt für Fleißarbeit, die ich auch mit weniger Konzentration gut erledigen kann. Hier kommt es weniger auf Tempo als auf Genauigkeit an. Mit dem Mittagessen im Bauch komme ich vielleicht nicht auf die allerbesten Ideen für Konzepte, also: einen Gang runter schalten.

Halbzeit

Langsam erholt sich mein Körper wieder vom Mittagstief und geht dem zweiten Leistungshöhepunkt entgegen: Zeit, sich Kundenprojekten zu widmen. Und, und, und. Denn die Planung des eigenen Arbeitstages ist das eine, das Tagesgeschäft ist das andere. Ruft ein Kunde an, kümmere ich mich selbstverständlich um sein Anliegen. Da muss auch der beste Plan unter Umständen zurückstecken.

Aufwind

Je nach Priorität arbeite ich nun weiter an Kundenprojekten, an Kampagnen oder ich sehe mir die technischen Weiterentwicklungen im Bereich Onlinemarketing an. Jeder muss bei uns auf dem Laufenden bleiben, was sein Metier angeht. Google veröffentlicht ein Update, was sich auf das Onlinemarketing auswirkt? Das muss ich kennen, verinnerlichen und aus den News das Beste für den Kunden machen.

Außerdem: Für meine Kollegen, die bereits um 7 Uhr angefangen haben, geht es langsam schon auf den Feierabend zu. Das heißt, dass sie ab jetzt keine brandheißen Eisen mehr anfassen sollten.

Reflektion

Gerade am Nachmittag gilt es, die eigene Zeitplanung im Griff zu behalten. Habe ich mich an die eigene Planung gehalten? Was habe ich morgens als “dringend” markiert, aber immer noch nicht erledigt? Was kann bis morgen oder bis nächste Woche warten? Es liegt in der Natur der Agenturarbeit, dass von allen Seiten Unterbrechungen drohen. Sixclicks erwartet von mir und meinen Kollegen ein hohes Maß an Eigenorganisation – wer hier arbeitet, arbeitet selbständig an Projekten und muss diese in eigener Verantwortung im Blick behalten. Auch, wenn das heißt, dass man mal die Tür zum eigenen Büro schließt.

Endspurt

Der Feierabend rückt näher – jedenfalls für mich, denn ich habe ja um 9 Uhr angefangen. Da die wesentlichen kognitiven Fähigkeiten jetzt langsam abnehmen, sollte ich sowieso keine extrem wichtigen Entscheidungen mehr fällen und auch keine Arbeit mehr angehen, die den Kopf sehr stark fordert.

Ein Wort vom Inhaber


Ab 18 Uhr

Ich bin bereits raus, und von meinen Kollegen arbeiten in der Regel nur noch die sogenannten Eulen, also diejenigen, die einfach einen späteren Biorhythmus haben und lieber nach 9 Uhr anfangen, um dann länger in den Abend hinein zu arbeiten. Das ist okay, schließlich ist das ihr Rhythmus. sixclicks stellt sich nicht gegen die Biologie von mir oder meinen Kollegen, sondern arbeitet mit ihr. Das heißt auch, dass ich keine Überstunden rein um der Überstunden willen machen muss. Klar: Es kann mal nötig sein, Überstunden zu machen. Aber sixclicks will nicht, dass ich nur Zeit absitze, weil ich glaube, irgendwer würde das gerne sehen.

Ein ganz normales Leben

Mein Name ist Sascha Albrink, und ich bin der geschäftsführende Gesellschafter der sixclicks GmbH. Arbeit ist gut. Arbeit ist schön, Arbeit ist interessant. Aber es gibt auch ein Leben nach der Arbeit. Deshalb halte ich nicht viel von Arbeit um der Arbeit willen – mir kommt es auf das Ergebnis an. Über den Tag sinkt die kognitive Leistungsfähigkeit, und ich kann nur jedem raten, die eigene Arbeitsweise zumindest in Teilen daran auszurichten.

Wir alle haben Familie, Freunde, Hobbys. Selbst ich als geschäftsführender Inhaber habe bei sixclicks keine 24/7-Bereitschaft, sondern ein ganz normales Leben, mit einem (annähernd) 9-to-5-Job – und fast immer freie Wochenenden.

Natürlich habe ich mehr Dinge und mehr Projekte gleichzeitig im Kopf als ein Angestellter. Und natürlich gucke ich am Wochenende auch mal in Kampagnen rein oder lese News über neue Entwicklungen bei Google. Aber das mache ich aus Interesse, und nicht, weil es nicht anders geht oder weil ich sonst den Anschluss verliere.